Warum ‚Gendern‘ ein Zeichen der Unkenntnis der Bedeutung von Sprache ist

Die aktuelle, aus politisch-gesellschaftlicher Ebene entstandene Gender-Debatte zeigt, wie sehr viele Menschen Sprache als etwas betrachten, das frei formbar sei – als ein Instrument politischer oder sozialer Gestaltung. Unsere Sprache, die die längste Zeit immer einer natürlichen Entwicklung durch das Volk unterlegen ist, wird jetzt von politischer Instanz geformt. Eine Umgestaltung nur durch Rechtschreibreformen reicht nicht aus, es wird immer mehr eingegriffen.
Aus Wörtern, die grammatikalisch männlich oder weiblich enden, wird geschlossen, dass Sprache dadurch Menschen ausschließt oder bevorzugt. Doch dies ist nicht nur eine eher sehr junge Sichtweise, sondern auch ein komplett anderes Weltbild im Widerspruch zum alten Umgang mit dem Wort und verkennt das Wort und die Sprache als das was sie ist: Etwas aus dem Ewigen von G-tt stammendes, nichts Menschengemachtes!

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Wie stehst du deinem Nächsten gegenüber?

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, ist ein bekannter Spruch aus dem neuen Testament. Auch in der jüdischen Überlieferung spricht Friedrich Weinreb viel über den Begriff des Nächsten und was dieser auf Hebräisch bedeutet. Wahrscheinlich wirst du überrascht sein, mit welchen Worten dieser Begriff verwandt ist. Warum das kein Zufall ist und welcher Sinn dahinter steckt, darum geht es in diesem Beitrag.

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Die Dreiteilung des Menschen im alten Wissen

Im alten Wissen besteht eine Einheit immer aus einer Dreiheit. So besteht die Buchstabenform der Aleph, des ersten Buchstabens des hebräischen Alphabets, die für die „1“, die Einheit steht, bereits aus drei Einzel-Zeichen, die aber erst in ihrer Gesamtheit den Buchstaben Aleph bilden. Auch der Mensch besteht aus einer Dreiheit, die im folgenden Beitrag nun näher betrachtet wird.

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Verbinde deine Gedanken um sie zur Einheit zu bringen!

Im alten Wissen werden nicht nur Dinge, die wir mit unseren Augen sehen können als Dinge angesehen, die rein äußerlich betrachtet werden können, sondern alle Dinge die für uns existieren, auch wenn sie erst einmal keine für uns sichtbare Form haben. So werden z.B. auch Gedanken erst einmal als Bild, wie sie uns kommen, rein äußerlich betrachtet. Doch wie können wir unsere Gedanken zur Einheit bringen?

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Wie kommt Erlösung im allgemeinen zustande?

Erlösung altes Wissen

Im Traumgeschehen der Bibel ist das Sein und Werden als eine Einheit da. Und somit zeigt das Werden dort auch eine Struktur. Ein neben- oder nacheinander, wie im Baum des Lebens, wo Sein und Werden eins ist. Diese zeigt und offenbart uns auch wie die Struktur der Erlösung im Traumbild der Bibel für jeden Mensch im Leben geschehen kann.

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Gilgul – Gedanken zur „(Re-)inkarnation“

Der Begriff (Re-)inkarnation, wie er heute meist verstanden wird, wird im alten Wissen so nicht gesehen. Der Begriff im alten Wissen, der diesem Wort dennoch zugewiesen werden kann wäre der Begriff des ,gilgul‘. Ein paar zentrale Gedanken zum Begriff ,gilgul‘ gibt Friedrich Weinreb in den Vorträgen „Reinkarnation aus Sicht der jüdischen Überlieferung“ und „Advent als das Kommen einer neuen Welt“ .

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Das böse Auge und der Kuß des Judas

„Die Zeit verbirgt den Menschen. Man sagt auch, daß sie ihn vor dem „bösen Auge“ verberge, ähnlich wie die Fische im Wasser vor uns verborgen sind. Das „böse Auge“ kann nur dann etwas gegen den Menschen ausrichten, wenn er deutlich zu sehen ist. Das „böse Auge“, „ajin ho-ra“, trachtet danach, den Menschen deutlich zu erkennen, um ihn zu vernichten; denn das Kommen des Menschen läuft darauf hinaus, daß der Entwicklung ein Ende gesetzt wird und eine Umkehr, zurück zum Ursprung, stattfinden muß.

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Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht und nicht der Mensch für den Sabbat

„An einem Sabbat ging er durch die Kornfelder und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat nicht erlaubt. Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten, wie er zur Zeit des Hohepriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus sagte zu ihnen: Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.“

Markus 2, 23 – 3,6

Auf dieses Zitat aus dem Markusevangelium wird in diesem Beitrag näher eingegangen:

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